Jan Mayen
fb  360-Grad-Panoramen von Jan Mayen  de  en  Spitzbergen Shop  
Marker
Home → * Jan Mayen Expedition

Jan Mayen Expedition

Island - Jan Mayen - Island

Expedition Jan Mayen

  • Von 2014 bis 2017 haben wir – Auro­ra Expe­di­ti­ons und Rolf Stan­ge – jedes Jahr ein­mal die Expe­di­ti­on Jan May­en durch­ge­führt. In drei von vier Jah­ren ist es Grup­pen gelun­gen, den Bee­ren­berg-Gip­fel zu errei­chen. Nach die­sen vier ins­ge­samt sehr erfolg­rei­chen Expe­di­tio­nen ist das Pro­jekt Jan May­en für uns zunächst abge­schlos­sen. Wir pla­nen also aktu­ell für 2018 oder dar­über hin­aus kei­ne wei­te­ren Jan May­en-Fahr­ten. Wir sind offen für Char­ter-Anfra­gen von Grup­pen (Kon­takt) und natür­lich kann es sein, dass es uns irgend­wann auch mal wie­der packt … ein Leben ohne Jan May­en ist mög­lich, aber macht es auf Dau­er wirk­lich Sinn? 😉 .

Arktis-Blog Jan Mayen

  • Ark­tis-Blog: Jan May­en
    Die Berich­te und Bil­der von unse­ren Jan May­en Expe­di­tio­nen 2014, 2015, 2016 und 2017 geben einen guten und rea­lis­ti­schen Ein­druck davon, wie die­se Tou­ren ver­lau­fen kön­nen. Ich emp­feh­le allen Inter­es­sen­ten, in mei­nem Ark­tis-Blog die ent­spre­chen­den Tei­le zu lesen (hier die Links: Ark­tis-Blog 2014, Ark­tis-Blog 2015 und Juni 2016. Dann jeweils run­ter­s­crol­len bis Juni/Juli).

Aktua­li­sie­rung vom 16.07.2014: Ein paar Gedan­ken und Infos für künf­ti­ge Tou­ren nach Jan May­en und auf den Bee­ren­berg, die mir im Lau­fe der Jan May­en Expe­di­ti­on 2014 in den Kopf kamen.

Wenn man 1600 Meter hoch gewe­sen ist auf einem 2277 Meter hohen Berg, freut man sich dann das ziem­lich ein­ma­li­ge Erleb­nis, hoch oben auf dem nörd­lichs­ten Vul­kan über Was­ser der Erde zu sein, mit frei­em Blick auf Gip­fel, Glet­scher und die Hügel­ket­ten des süd­li­chen Insel­teils? Oder ist man ent­täuscht, weil man eben nicht ganz oben war? Zählt das Errei­chen des Gip­fels oder der Blick auf die Land­schaft aus der Nähe? Letzt­lich muss es jeder sel­ber wis­sen, es ist kei­ne Fra­ge der Ratio­na­li­tät, son­dern des Emp­fin­dens. Da der Bee­ren­berg aber sei­ne Anzie­hungs­kraft aber auch schon auf Teil­neh­mer künf­ti­ger Tou­ren wir­ken lässt, möch­te ich hier noch ein­mal auf ein paar Punk­te hin­wei­sen, die wich­tig sind. Auch wenn sie schon lan­ge an ent­spre­chen­den Stel­len nach­zu­le­sen sind für alle, die es inter­es­sie­ren soll­te.

  • Gene­rell han­delt es sich um eine Rei­se, die abso­lut Expe­di­ti­ons­cha­rak­ter hat. Sie ist nicht z.B. mit einer Anti­gua-Fahrt in Spitz­ber­gen zu ver­glei­chen, son­dern deut­lich anstren­gen­der und weni­ger kom­for­ta­bel. Mit Man­gel an Kom­fort bis hin zur Stra­pa­ze ist defi­ni­tiv zu rech­nen: auf den Über­fahr­ten wird sich mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit See­krank­heit ein­stel­len. Zel­ten in Wind, Regen und Sand ist kein Cam­ping­ur­laub. Bei Schlecht­wet­ter sind Durst­stre­cken mit anstren­gen­dem Nichts­tun zu über­brü­cken. Bei der Ver­pfle­gung ist Selbst­stän­dig­keit gefor­dert, gele­gent­lich kocht Sig­gi eine sei­ner berühm­ten Sup­pen, aber meist heißt es: selbst ist der Mensch.
  • Der Bee­ren­berg darf nicht die mehr oder weni­ger allei­ni­ge Moti­va­ti­on für die Teil­nah­me an der Tour sein. Sonst ist Ent­täu­schung wahr­schein­lich, wor­un­ter die gesam­te Grup­pe lei­det. Jan May­en ist auch abseits des Bee­ren­berg span­nend. Wer nicht ohne Gip­fel zufrie­den ist, soll nicht bei uns teil­neh­men, son­dern sei­ne pri­va­te Expe­di­ti­on orga­ni­sie­ren (ja, das geht, auch wenn es natür­lich nicht ein­fach ist) oder sich einen schö­nen Berg anders­wo suchen. Es gibt so vie­le schö­ne Ber­ge auf der Welt.
  • Wer auf den Bee­ren­berg will, muss wirk­lich fit sein. Nicht nur eini­ger­ma­ßen sport­lich, son­dern wirk­lich trai­niert und sehr aus­dau­ernd. 2277 Höhen­me­ter sind in die­sem Gelän­de etwas völ­lig ande­res als die ent­spre­chen­de Höhen­dif­fe­renz über Wan­der­we­ge in den Alpen. Der Anmarsch von der Kval­ross­buk­ta sowie die kur­ze Nacht im Bivac davor kos­ten eben­falls Kraft, und davor hat die Über­fahrt wahr­schein­lich schon Schlaf­ent­zug und See­krank­heit gebracht. Wer sich nicht sicher ist, dazu auch in der Lage zu sein, soll­te es las­sen! Man kann trotz­dem mit nach Jan May­en, aber nicht auf den Bee­ren­berg.
  • Und natür­lich behal­ten wir uns vor, Teil­neh­mer, die erkenn­bar nicht zum Auf­stieg in der Lage sind, von der Bee­ren­berg-Tour aus­zu­schlie­ßen. Aber wir kön­nen in nie­man­den hin­ein­schau­en. Wich­tig ist vor allem eine rea­lis­ti­sche Selbst­ein­schät­zung.
  • Jeder soll­te schon mal in Seil­schaft auf einem Glet­scher gegan­gen sein und die Grund­la­gen im Umgang mit der Aus­rüs­tung und ver­glet­scher­tem Gelän­de ken­nen.
  • Ganz egal, wie fit und erfah­ren alle sind: Zu sagen, es gibt kei­ne Garan­tie, den Gip­fel des Bee­ren­berg zu errei­chen, ist noch opti­mis­tisch for­mu­liert. Mög­lich ist dies nur unter wirk­lich guten Bedin­gun­gen. Und die sind auf Jan May­en nicht häu­fig. Star­ker Wind und schlech­te Sicht im höhe­ren Bereich sind Aus­schluss­kri­te­ri­en, die zu akzep­tie­ren sind. Ent­schei­den tut der ver­ant­wort­li­che Gui­de. Wer die Ent­schei­dung über Wei­ter­ge­hen oder Umkeh­ren selbst tref­fen will, muss sei­ne eige­ne Expe­di­ti­on orga­ni­sie­ren.
  • Die Wet­ter­vor­her­sa­ge ist viel zu unge­nau, um das genaue Zeit­fens­ter erken­nen zu las­sen, das den Auf­stieg ermög­li­chen kann. Eine genaue Wet­ter­vor­her­sa­ge hät­te uns mög­li­cher­wei­se zum Gip­fel gebracht, denn dann wären wir wohl oder übel schon im Regen los­ge­lau­fen. Aber es gibt kei­ne genaue Vor­her­sa­ge. Es bleibt bis zum letz­ten Moment ein Stück weit ein Glücks­spiel, bei dem auch Ver­lie­rer ihr Schick­sal mit Humor tra­gen müs­sen.
  • Wem der Gip­fel­er­folg so wich­tig ist, dass vor­he­ri­ge Umkehr zu Ent­täu­schung und Ver­är­ge­rung führt, soll sei­ne eige­ne Expe­di­ti­on orga­ni­sie­ren.
  • Natür­lich hof­fen wir abseits des Bee­ren­berg auf schö­ne Wan­de­run­gen. Aber auch hier ist für vie­le inter­es­san­te Zie­le mit 20 km Tagestre­cke durch anstren­gen­des Gelän­de zu rech­nen. Es ist mög­lich, Tou­ren in gewis­sem Rah­men eigen­stän­dig zu machen, und wäh­rend die Bee­ren­berg-Grup­pe unter­wegs ist, ist dies sogar erfor­der­lich. Auch dabei ist eigen­stän­di­ges Vor­ge­hen sehr hilf­reich, wie auch ein eige­nes GPS.

Bee­ren­berg-Expe­di­tio­nen von Mit­glie­dern der Sta­ti­on star­ten übli­cher­wei­se eben­falls im Ekerold­da­len. Die­se Tabel­le gibt ein paar Zei­ten wie­der. Wir haben zum Nunat­ak­ken ca. 8,5 Stun­den gebraucht und waren somit lang­sa­mer. Die ent­schei­den­den prin­zi­pi­el­len Unter­schie­de sind natür­lich: Die Sta­ti­ons­mit­glie­der kön­nen in aller Ruhe auf das bes­te Wet­ter ihrer Sai­son war­ten und dann mit dem Auto ins Ekerold­da­len oder zur Nord­la­gu­ne fah­ren, um dort aus­ge­ruht zu star­ten, wäh­rend wir dann bereits einen lan­gen Marsch und ein wenig erhol­sa­mes Bivac hin­ter uns haben. Ein paar Bei­spie­le über den zeit­li­chen Ver­lauf von Bee­ren­berg-Expe­di­tio­nen durch Mit­glie­der der nor­we­gi­schen Sta­ti­on:

DatumStun­den bis Nunat­ak­ken (unser Umkehr­punkt)Bis Gip­felKom­plett
15. Juli 1992?916
17. Juli 19986,510?
20. Mai 20075,59,514
18. März 2008?1117
??812,5
26. Febru­ar 2006?913
10. März 2014?1217,5
16. März 200971115,5
Durch­schnitt6,3~1015

 

2277 Meter über dem Nord­at­lan­tik thront der Bee­ren­berg. Die Glet­scher erfor­dern Kennt­nis und den rich­ti­gen Umgang mit Sicher­heits­aus­rüs­tung, aber ins­ge­samt ist der Bee­ren­berg tech­nisch nicht all­zu anspruchs­voll, sicher jedoch sehr anstren­gend. Das Pro­blem besteht dar­in, über­haupt hin­zu­kom­men und die Distan­zen an Land zurück­zu­le­gen. Bei gutem Wet­ter reicht die Sicht bei­na­he nach Grön­land und Island…

Jan Mayen – 71°N/8°30’W

Expedition Jan Mayen wahlweise mit oder ohne Besteigung des Beerenberg

(Island – Jan Mayen – Island)

Worum geht es?

Im Juni bie­ten wir eine sel­te­ne Gele­gen­heit an, Jan May­en inten­siv ken­nen­zu­ler­nen und dabei mög­li­cher­wei­se auch den Bee­ren­berg zu bestei­gen. Der Bee­ren­berg ist der nörd­lichs­te akti­ve Vul­kan über dem Mee­res­spie­gel, sein ver­glet­scher­ter Vul­kan­gip­fel ragt luf­ti­ge 2277 Meter über die Bran­dung auf. Wer den Bee­ren­berg nicht bestei­gen will oder kann, hat Gele­gen­heit zu einer Rei­he lan­ger Streif­zü­ge und Exkur­sio­nen zu Zie­len, die vom Basis­la­ger (Kval­ross­buk­ta) aus zu Fuß erreich­bar sind.

Die logis­ti­sche Basis wird ein Segel­boot sein, dass uns von Island nach Jan May­en bringt und anschlie­ßend wie­der zurück. Auf Jan May­en pla­nen wir einen etwa ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in einem Camp in der Kval­ross­buk­ta. Durch die Grö­ße des Segel­boo­tes wird die Anzahl der Teil­neh­mer ein­schließ­lich Gui­des auf etwa 10 begrenzt sein.

Auf Jan May­en möch­ten wir zwei Mög­lich­kei­ten anbie­ten: Wer will und hin­rei­chend sport­lich ist, wird bei aus­rei­chend gutem Wet­ter die Mög­lich­keit haben, einen Ver­such zur Bestei­gung des Bee­ren­berg zu machen. Eine genaue­re Beschrei­bung der sport­li­chen Anfor­de­run­gen wird im Früh­jahr 2013 an die­ser Stel­le erschei­nen. Dar­über hin­aus bie­tet Jan May­en aber auch unter­halb des Bee­ren­berg viel Fas­zi­nie­ren­des, und dem wird sich eine zwei­te Grup­pe wid­men: Details einer ark­ti­schen Insel, von der vul­ka­nisch gepräg­ten Land­schaft über sicht­ba­re Res­te der Geschich­te und treib­holz­be­deck­te Strän­de bis hin zur spär­li­chen, lokal aber far­ben­fro­hen Flo­ra, die von Moo­sen und Flech­ten geprägt ist.

Hier ein paar Bil­der von Sigur­durs letz­tem Auf­stieg auf den Bee­ren­berg:

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

jan mayen (Galerie):

Logis­ti­sche Aus­gangs­ba­sis aller Akti­vi­tä­ten an Land ist das Camp in der Kval­ross­buk­ta. Nach neue­rer nor­we­gi­scher Gesetz­ge­bung sind Zelt­la­ger an ande­ren Stel­len außer Kval­ross­buk­ta und Sta­ti­ons­ge­län­de nicht mehr erlaubt. Das­sel­be gilt für Anlan­dun­gen mit Boo­ten.

Jan Mayen: Gipfel des Beerenberg

Jeder Inter­es­sent* erhält vor einer Buchung zunächst einen Fra­ge­bo­gen. Der Ver­an­stal­ter behält sich vor, nicht geeig­ne­te Teil­neh­mer* von der Teil­nah­me am Land­auf­ent­halt aus­zu­schlie­ßen.

*nicht nur jeder Inter­es­sent, son­dern auch jede Inter­es­sen­tin, und das­sel­be gilt für Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen. Die aus­schließ­li­che Ver­wen­dung der männ­li­chen Form die­ser und ähn­li­cher Voka­beln dient der sprach­li­chen Ver­ein­fa­chung und soll Inter­es­sen­tin­nen nicht vom Wei­ter­le­sen oder gar von der Teil­nah­me abhal­ten!

Jan Mayen: Beerenberg

Vor­aus­set­zung zum Ver­such, den Bee­ren­berg zu bestei­gen, ist sehr gute kör­per­li­che Fit­ness – wir wol­len immer­hin von Mee­res­hö­he an einen 2277 Meter hohen, ver­glet­scher­ten Vul­kan bestei­gen. Dabei ist mit Wind und Wet­ter sowie mit einem län­ge­ren Anmarsch vom Basis­la­ger zum Beginn des Auf­stiegs und zurück zu rech­nen.

Auf ver­glet­scher­tem Gebiet erfolgt der Auf­stieg in Seil­schaf­ten, da auch mit poten­ti­ell gefähr­li­chen Glet­scher­spal­ten zu rech­nen ist. Tech­nisch schwie­ri­ges Berg­stei­gen ist nicht erfor­der­lich, um den Gip­fel zu errei­chen, ent­schei­dend ist die Kon­di­ti­on. Der Auf­stieg wird von einem berg­tech­nisch ver­sier­ten Gui­de beglei­tet. Eine berg­stei­ge­ri­sche Aus­bil­dung ist für die Teil­neh­mer somit nicht erfor­der­lich, gute Kon­di­ti­on und aus­ge­präg­te Wan­der­freu­dig­keit sind aber unab­ding­bar.

Da wir für die Zeit des Land­auf­ent­halts von der Außen­welt abge­schnit­ten sind, ist bes­te Gesund­heit selbst­ver­ständ­lich Vor­aus­set­zung. Im Fall medi­zi­ni­scher Not­fäl­le ist Hil­fe kurz­fris­tig nicht ver­füg­bar. Selbst inner­halb von Tagen kön­nen das Ein­tref­fen von Ret­tungs­kräf­ten und eine Eva­ku­ie­rung Erkrank­ter oder Ver­letz­ter nicht garan­tiert wer­den. Der­ar­ti­ge Ope­ra­tio­nen gehen von Island oder Nor­we­gen aus und sind auf Jan May­en nur ein­ge­schränkt mög­lich und mit hohem zeit­li­chen, logis­ti­schen und finan­zi­el­len Auf­wand ver­bun­den. Ohne gute Gesund­heit und die Absi­che­rung ver­blei­ben­der Risi­ken durch eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung geht es nicht!

Jan Mayen, Beerenberg

Die Wet­ter­be­din­gun­gen auf Jan May­en sind extrem. Im Juni sind die Chan­cen auf aus­rei­chend ruhi­ges Wet­ter zur Durch­füh­rung des Unter­neh­mens gut, aber schlech­tes Wet­ter kann das Fort­kom­men im Gelän­de – ins­be­son­de­re in grö­ße­rer Höhe, aber auch in Mee­res­hö­he – zu einer Her­aus­for­de­rung machen, uns mög­li­cher­wei­se auch für eine Wei­le, im Extrem­fall sogar für Tage, ins Zelt ban­nen. Es gibt kei­ne Garan­tie, dass der Gip­fel des Bee­ren­berg tat­säch­lich erreicht wird – wenn der Wet­ter­gott will, kann er es ver­hin­dern. Dazu müss­te er aber schon äußerst schlecht gelaunt sein.

Aus­rüs­tung zur Siche­rung im Glet­scher­ge­län­de und fürs Camp wird gestellt. Mit­zu­brin­gen sind per­sön­li­che Aus­rüs­tung und Beklei­dung. Eine Lis­te zur Ori­en­tie­rung fin­den Sie unten, eine detail­lier­te Lis­te erhal­ten die Teil­neh­mer recht­zei­tig für der Fahrt. Soweit Gepäck und Aus­rüs­tung an Land trans­por­tiert wer­den müs­sen, geschieht dies zu Fuß. Die zu tra­gen­de Last wird dabei auf allen vor­han­de­nen Schul­tern ver­teilt.

Spra­che. Die Expe­di­ti­ons­grup­pe wird inter­na­tio­nal zusam­men­ge­setzt sein, so dass wir eng­lisch spre­chen wer­den.

Jan Mayen, Beerenberg von Eggøya

Ausrüstung

Die Lis­te dient der unver­bind­li­chen Über­sicht. Eine detail­lier­te Lis­te ins­be­son­de­re der mit­zu­brin­gen­den Aus­rüs­tung erhal­ten die Teil­neh­mer vor der Tour.

Gestellt wer­den:

  • Camp-Aus­rüs­tung wie
    • Zel­te
    • Leich­te Kocher, Töp­fe etc.
    • Lebens­mit­tel, für die län­ge­ren Tou­ren zu Fuß dehy­drier­te Leicht­ge­wichts-Lebens­mit­tel (lecker…)
  • Wir wer­den über fol­gen­de Sicher­heits- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel ver­fü­gen:
    • Funk­ge­rä­te (mari­ne VHF zur Kom­mu­ni­ka­ti­on über kür­ze­re Distan­zen).
    • Iri­di­um-Satel­li­ten­te­le­fon.
    • GPS, Kar­ten (für die Grup­pe. Wer das selbst zur Ver­fü­gung haben will, etwa für eige­ne Tou­ren, soll­te sich ent­spre­chend ein­de­cken).
    • Ers­te-Hil­fe-Aus­rüs­tung
  • Mit­zu­brin­gen sind:

    • Trek­kin­gruck­sack (65-80 Liter, je nach Trag­fä­hig­keit).
    • Schlaf­sack (bis 0 Grad, für die Bee­ren­berg-Grup­pe etwas wär­mer) und Biwak­sack.
    • Iso­mat­te.
    • Wind- und was­ser­dich­te Jacke und Hose.
    • Leich­te Dau­nen­ja­cke.
    • Leich­te gefüt­ter­te Hose mit Belüf­tungs­mög­lich­keit für den Auf­stieg.
    • Ther­moun­ter­wä­sche, Schal, Fleece­wes­te oder der­glei­chen.
    • Müt­ze, Hand­schu­he aus wind­dich­tem Mate­ri­al. Bei der­ar­tig wich­ti­ger Aus­rüs­tung ist eine Reser­ve­gar­ni­tur sehr zu emp­feh­len, sonst kann z.B. der Ver­lust der Hand­schu­he zu einem gro­ßen Pro­blem wer­den.
    • Unter­wä­sche. Alle Mate­ria­li­en soll­ten feuch­tig­keits­ab­wei­send sein.
    • Son­nen­schutz für Haut und Kopf.
    • Glet­scher­taug­li­che Son­nen­bril­le, Ski­bril­le.
    • Beque­me, war­me Füß­lin­ge fürs Camp.
    • Diver­se Socken.
    • Per­sön­li­che Medi­ka­men­te.
    • Tages­ruck­sack.
    • Was­ser­fla­sche oder Beu­tel (wich­tig! Am bes­ten meh­re­re).
    • Was­ser­dich­ter Beu­tel, etwa für Kame­ra­aus­rüs­tung.
    • Aus­rei­chend Spei­cher­kar­ten und Akkus. Im Camp gibt es kei­ne Strom­ver­sor­gung.
    • Für den Bee­ren­berg muss die Sicher­heits­aus­rüs­tung mit­ge­bracht wer­den, dar­un­ter
      • Gurt
      • Steig­ei­sen
      • Eisaxt
      • Diver­se Kara­bi­ner, Band­sch­lin­gen, Pru­sik­schlin­gen etc.
    • Sei­le sind vor­han­den.

      Jan Mayen: Beerenberg

      Teilnehmerzahl:

      Etwa 10 Per­so­nen, ein­schließ­lich 2 Gui­des.

      Fragen? Interesse? …?

      Wenn Sie mehr wis­sen wol­len, wen­den Sie sich bit­te ger­ne an mich (Kon­takt).

      Alle Anga­ben nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen, Ände­run­gen und Irr­tum sind aber vor­be­hal­ten.

    Letzte Änderung: 15. November 2017
    Copyright: Rolf Stange